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Maklerprovision

Höhe der Maklerprovision:
Die Höhe der Maklercourtage richtet sich nach der Marktlage, dem Preis der Immobilie und den am Markt üblichen Konditionen.
Bei privaten Immobilienverkäufen beträgt die Provision in Deutschland üblicherweise zwischen 3–7 % des Kaufpreises.
In Berlin beträgt die übliche Maklercourtage bei Kaufabschluss 6% zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer von 19% errechnet sich daraus eine Bruttoprovision von 7,14 des Kaufpreises.
Bei Gewerbeflächen können diese Angaben abweichen. Bei Mietwohnungen – nicht aber bei Sozialwohnungen – darf nicht mehr als 2 Nettokaltmieten zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt werden. Grundsätzlich kann im Rahmen gesetzlicher Grundsätze prinzipiell die Provision frei vereinbart werden.
Die Maklercourtage gehört zu den klassischen Erwerbsnebenkosten.

Warum wird beauftragt sehr häufig der Eigentümer einen Makler mit dem Verkauf oder Vermietung einer Immobilie?
Normalerweise ist der Verkäufer nicht immer vor Ort bzw. hat keine Zeit und kann sich deshalb nicht um die Vermarktung kümmern. Anders als ein erfahrener Makler mit seiner Fachkenntnis, kennt sich der Eigentümer häufig fachlich nicht so gut aus, um die Immobilie entsprechend anzubieten (Erstellung eines Exposés, Zeitungsinserate, Internet-Auftritt, Besichtigungen, usw.).

Pro Maklerprovision:
Hier die Gründe, die unseres Erachtens für die Angemessenheit der Maklerprovision sprechen:
Als Makler sind wir ein Dienstleistungsunternehmen. Unsere Einnahmen sind ausschließlich erfolgsbasiert, dazu tragen wir das volle Geschäftsrisiko. Nur wenn ein Objekt oder Eigentumswohnung erfolgreich innerhalb einer vereinbarten Zeit verkauft oder vermietet wurde, haben wir Anspruch auf eine Provision. Noch nie kam es vor, dass bereits nach der ersten Besichtigung eines Interessenten die Provision in Rechnung gestellt werden konnte. Normalerweise sprechen wir für einen erfolgreichen Abschluss mit dutzenden Interessenten, nehmen mehrere Besichtigungen vor, verhandeln mit dem Verkäufer. Anders als beispielsweise ein Steuerberater, Anwalt, etc. wird der Immobilienmakler nicht nach Aufwand bezahlt. Für die Arbeitszeit, die ein Immobilienmakler mit Kunden verbringt, die nicht mieten oder kaufen, wird er nicht vergütet.
Die Begleitung des Verkäufers und des Käufers durch die gesamte Abwicklung ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir geben uneingeschränkt unser Wissen und unsere Erfahrungen weiter. Besichtigungen und Telefonate in den Abendstunden und am Wochenende sind eher die Regel als die Ausnahme. Keiner unserer Mitarbieter ist angestellt, sondern selbständig. Man könnte auch sagen Unternehmer. Mit allen Vor- und Nachteilen und dem gesamten unternehmerischen Risiko. Diese Risiken müssen wir uns auch entsprechend vergüten lassen. Nicht zuletzt ist man als Selbständiger für seine Büromiete, Krankenversicherung, Rentenversicherung, etc. selbst verantwortlich.
Die Mehrzahl der Objekte sind mehrere Wochen, oft sogar Monate im Angebot, gerade beim Verkauf. Hier spätestens erkennt man, dass es im Normalfall kein schnell verdientes Geld ist, als Makler zu arbeiten.

Contra Maklerprovision:
Mit Sicherheit gibt es auch einige Gründe, die gegen eine Maklerprovision sprechen. Das Hauptargument ist sicherlich die Höhe der Maklerprovision. Bei einem Kaufpreis vom 200.000 Euro sind 7,14 % Prozent Provision inkl. MwSt. mit Sicherheit viel Geld, abhängig vom Leistungseinsatz des Makler vielleicht auch manchmal zuviel Geld. Ebenso verdient der Makler sehr gut in mieterunfreundlichen Märkten, wo Wohnungsmangel herrscht und teilweise Massenbesichtigungen bis zu 50 potentiellen Mietern durchgeführt wird (z.B. München, Hamburg oder Stuttgart). Die Mieter sind im Nachteil, der Makler  muss sich nur noch einen Wunsch-Kandidaten aussuchen und kassiert normalerweise gleich 2,28 Kaltmieten inklusive Mehrwertsteuer. In beiden Fällen scheint die Provision zu hoch und zu leicht verdient. Diese einfachen und hoch bezahlten Makleraufträge sind aber normalerweise nicht die Regel – schon gar nicht in allen Regionen.
In Deutschlands entwicklungsschwachen Regionen, muss der Immobilienmakler den Mieter oder Käufer in mühsamer Arbeit geradezu suchen, weil einfach zu wenig Nachfrage auf Käufer- und Mieterseite besteht. Andererseits sind Regionen, in denen man als Immobilienmakler eventuell das schnelle Geschäft vermutet  von Wettbewerbern hoffnungslos überschwemmt. Hier ist dann das größte Problem, an entsprechende Objekte oder Aufträge zu kommen.

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